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Der menschliche Gang

Aktualisiert: Jan 14

Der menschliche Gang ist charakterisiert durch eine permanente Bipedie und ist so im Reiche der Säugetiere als permanente Fortbewegungsart einzigartig. Zur Beurteilung von Gangstörungen benötigt man Referenzwerte des "normalen Ganges", welche man mittels Kinematographischer Methoden erarbeitet. Solche werden in so genannten Ganglaboratorien mit unterschiedlichen Technologien aufgezeichnet. Heute sind das vorwiegend digitale Verfahren, die aber relativ abstrakt sind. In der Physiotherapie führt man eine Ganganalyse oft auch ohne Hilfsmittel durch und ist deshalb auf eine analoge Darstellung angewiesen. Deshalb sind analoge Aufzeichnungen, wie sie noch vor 30 Jahren durchgeführt wurden, hilfreicher als digitale. In Basel gab es das Ganglabor von Prof. J. Baumann, der dieses vor allem zur Analyse gehbehinderter Kinder - z.B. Spastiker - benutzte, um die Erfolge und Veränderungen durchgeführter Operationen zu dokumentieren. Der folgende Film zeigt die Aufzeichnung eines annähernd idealen Gangbildes.

Die folgenden Bildsequenzen stammen aus dem Buch "Die untere Extremität" von O. Bronner, der ehemaligen Schulleiterin der ehemaligen Physiotherapieschule des Kantonsspital Basel. Das Buch erschien 1992 im Pflaum Verlag München.



















Eine Übersicht der wissenschaftlichen Ganganalyse findet sich in diesem Artikel:

The evolution of clinical gait analysis
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